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Unser kleiner Hilfsverein

Unser kleiner Hilfsverein für Nepal (SpesMeaNepal e.V.) ist eine wunderbare Sache. Mittlerweile hat unser erstes Patenkind Maya (14 Jahre?) die zweite Klasse erfolgreich begonnen und im Dezember werde ich das Geld für ihr drittes Schuljahr bezahlen. Dafür reicht es immer.

Weitere 5 Patenkinder werden von unterschiedlichen Freunden mit einer Patenschaft von 10 Euro pro Monat unterstützt. Das ist eine Direkthilfe, die von jedem geleistet werden kann. Aber natürlich möchte auch jeder erst mal wissen wen und was er da unterstützt. Ich werde ab Mitte Oktober bis Weihnachten in Nepal vor Ort sein und auch das eine oder andere weitere potentielle Patenkind entdecken. Allerdings möchte ich auch immer gern das Umfeld kennen, .. hoffe somit „Missbrauch“ von Geldern etwas mindern zu können. Das Geld soll ja in erster Linie den Kindern zu Gute kommen.

Ansonsten gibt es jede Menge Baustellen, an denen man vor Ort direkt helfen kann. Das tut beiden Seiten gut. Auch wenn man die Welt nicht retten kann, so kann man doch das eine oder andere Mühsal ein bisschen erleichtern. Zu zweit trägt es sich leichter. Auch „Porter“ haben nur ein „Kreuz“. Fälschlicherweise werden die „Sherpas“ oft als „Träger-Synonym“ benutzt, jedoch sind die „Träger“ immer die „Porter“ und gehören meist anderen Volksgruppen an.

Es kann jederzeit gespendet werden, kleine oder große Beträge, bar, als Überweisung oder auch per paypal auf unserer Internetseite.. ganz einfach!

Wir freuen uns aber auch über JEDES neue Mitglied. Schön ist’s auch, wenn einfach Interesse an Nepal entsteht. Der eine oder andere reist vielleicht dann doch auch einmal leichter hin.

Hm.. – und dahin geht es erst mal als Reiseauftakt .. Weihnachten werde ich wieder daheim sein.. (bei den diesjährigen Weihnachtsspenden könnt ihr ja vielleicht auch an uns denken? … 😉 ?) ? ) .. ich werde im April spätestens wieder nach Nepal reisen und die Gelder persönlich überbringen. Ich versuche während der Reise immer wieder mal auf unserer webseite was zu schreiben.. bin aber nicht so der Held mit Internetauftritten.. und in manchen Ecken Nepals werde ich gar keine Verbindung haben.. noch weniger werde ich immer Strom haben.. aber.. ich versuche ein bissle disziplinierter auf die Webseite zu schreiben.

Allgemein Patenkinder

Ein Brief aus Nepal

Dear Andi,

Namaste,,,,

We all along with Maya Tamang are very fine and doing well at school. She is enjoying the school days, works well and in very good health. The days are hot but the monsoon is about to start which will bring lots of rain in Nepal. The classes are going well and the days are much better and comfortable now as we can get enough supplies in market after the very hard days during last five to six months.

We are very happy to inform you about the result of class ten board exam of session 2015/2016. The new grading system has started from this year and ending the marking system of pass and fail which exit since last 80 years. Our school’s result is very promising and Indeed very good.

The Nepalese Government has changed the system from this session and ending the
System of SLC ( School Leaving Certificate). With this new system the students will get grading result like A+, A, B+, B, C+, C, D+, D and E. No one will mark as pass and fail. This is indeed a new starting and big change in education system in Nepal.

Among 15 class ten appeared students from our school, two students got A+, two students got ‚A‘, nine students got ‚B plus‘ and two students got ‚B‘ grade. We are very happy with the out come of our students. We share this wonderful success and happiness with you.

With all our warmest Greetings and love to you…

SONAM
Marshyangdi school
Kathmandu Nepal.

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und nochmal

Nach meinem letzten Besuch in Nepal musste ich mich erholen und viele Gedanken und Gefühle sortieren und verarbeiten, denn  JA es schlauchte mich dieses Mal sehr. Mit jeder Reise tauche ich weiter  ein in die Leben derer vor Ort. Und sehe klarer. Das ist nicht immer leicht.

Aus dem Oman einfliegend, saß ich in einem leeren Flieger (und das nachdem meine erste Anbindung schon gecancelled war),  auf dem Rückweg, waren die Plätze alle voll, mit Menschen, die irgendeine Art von Arbeitsvertrag in den arabischen Ländern unterzeichnet hatten. Diese verlassen für zwei, drei oder vier Jahre oder sogar auf unbestimmte Zeit  ihr Land und ihre Familien um irgendwo in „Leibeigenschaft“ etwas Geld zu verdienen. Was mir klar wurde ist, dass dritte Welt auch bedeutet, dass diese Menschen oft als drittklass‘ Menschen behandelt und gesehen werden. Außer in ihrem eigenen Land, indem man gerne mal kurz durch die Linse das Leben der „einfacheren und doch so glücklichen“ Menschen betrachtet. Schön war es zu sehen, dass an jedem Eck und Ende irgendwie, durch kleine Vereine wie unseren, Hilfe geleistet wird. Ja – von Vielen wird es wohl betrachtet als „Tropfen auf den heißen Stein“ –  ICH sehe es aber eher als Regentropfen in der Wüste, vielleicht fällt ein Tropfen auf eine Wüstenpflanze, die dadurch  wenigstens erblühen kann und dann eben erneut ums Überleben kämpft. Und jeder einzelne Tropfen ist eine HILFE – die Koordinierung der „Wasserversorgung“  passiert einfach nicht!

Es fühlt sich manchmal an, als wäre die nepalesische Regierung nur dazu da um Schwierigkeiten zu machen, sich selbst zu bereichern und das Leben der einfacheren Menschen ein bisschen zu erschweren. Einerseits möchten sie wohl die „Macht“ behalten. Dies führt auch dazu, dass Projekte aus anderen Ländern durch (meiner Meinung nach) recht sinnlose Gesetze erschwert werden. Und die Regierung will natürlich nicht, dass sich der „Ausländer“ in die nepalesischen Angelegenheiten mischt , andererseits bekommt es die Regierung wohl nicht geregelt irgendetwas sinnvoll für ihre Bevölkerung zu bewegen. Politik! Dazu kommt die besondere Gruppe der „Maoisten“, die es dann immer wieder schafft ganz KTM nach Willkür lahm zu legen. Indem sie die Bandhas ausrufen. Tage an denen es NIEMANDEM erlaubt ist in KTM zu arbeiten (außer den Reichen, ganz REICHEN und Einflussreichen .. und denen, die so einfach EXTRA Schmiergeld gezahlt haben..).  Also KEIN Taxi, kein Bus, kein Tuc Tuc, kein Fahrzeug auf den Straßen .. die Büros müssen alle geschlossen bleiben und den „Normalo Nepalesen“ bleibt nur mal wieder das Ein- und Ausatmen der grenzenlos verpesteten Luft, das Hinterherstarren hinter den Fahrzeugen, die doch fahren dürfen und das Hoffen auf bessere Zeiten. Sollte es ein Taxifahrer trotz allem wagen loszufahren und dem dringend notwendigen Geld, das ihm eine Gruppe Touristen bietet, nicht widerstehen zu können. .. läuft er Gefahr, dass ihm sein Taxi angezündet wird.. oder demoliert.. auf jeden Fall ist er dann unter Einsatz seiner Existenz unterwegs. Für UNS unvorstellbar.

Maya und AndiDer Verein hat nun außer Maya schon weitere 4 Patenkinder, die auf einer persönlichen Basis mit 10 Euro pro Monat unterstützt werden. Maya hat es erfolgreich in die zweite Klasse geschafft und schämte sich ein wenig, weil sie es nicht geschafft hat die Klasse zu überspringen. Aber das Lernen mit 14 Jahren ist ja nicht unbedingt einfacher, als wenn man als Kind die Schule bsuchen darf.. und diese Chance hatte sie ja nicht.

Rheshabe
Rheshabe

Three Sherpa children
Three Sherpa children

Pasang
Pasang

the two in uniform
the two in uniform

Englischunterricht für Dawa .. seine Geschichte wird auch noch geschrieben, ein Fahrzeug zur Unabhängigkeit, ein Ausbau eines Wohnhauses, all das haben wir schon in die Wege geleitet. Es tut gut etwas tun zu können. Auch wenn es nur Tropfen auf „dürstende“ Pflanzen sind.

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Die Erde bebt noch immer

.. erst am Freitag (5. Februar) wieder mit einer Stärke von 5,2 und gestern schüttelte sie sich noch einmal. Gemessene 4,2. Was das Beben der Erde angeht hat glaub jeder Nepalese mehr als genug .. Die Dörfer sind noch fast genauso, wie sie zusammengefallen sind nach dem 25. April. Es kamen noch keine Baumaterialien durch, die Steinhaufen sind nur sporadisch durchsucht worden, damit vielleicht taugliches Material (für neue Schutzhütten).. gefunden werden konnte. Ich selbst war in Thulo Syabru und habe das Elend mit eigenen Augen gesehen. Das in Begleitung von Ang Tsering, der vom Dorf (in dem SEIN Haus mitsamt vieler anderer nicht mehr steht) auch noch ohne weitere Anstrengung den Blick auf den Erdrutsch hat, der auch seine Einkommensquelle (die Lodge seiner Mutter) zunichte gemacht hat. Er und manch andere stehen wirklich vor dem NICHTS und es hat mich zutiefst beeindruckt wie sie weitermachen. Ich habe den allergrößter Respekt vor diesen Menschen und frage mich jedes Mal wieder.. – woher kommt es, dass ich gerade bei diesen Menschen DIE Batterie finde, die ICH zum Aufladen kann. .. ECHTE Menschen!

Die indische Blockade ist seit ca. 2 Wochen etwas gelockert.. es gibt wieder Benzin an den staatlichen Tankstellen. Also statt 9 Stunden (bis TAGE…) warten und nichts bekommen jetzt endlich „normale“ 4 bis 5 Stunden für 10 l pro Fahrzeug. Die anderen Waren kommen wohl auch langsam durch. Dem Himmel sei Dank, dass der Schwarzmarkt etwas geschwächt wird. Es war eine grandiose wirtschaftliche Macht, die da entstanden ist.. denn bekommen  – wenn man Geld hatte.. hat man alles! (Wer DARAN reich wurde weiß keiner so genau.. ).

Ja.. es gibt unendlich viele Möglichkeiten hier DIREKT zu helfen.. TUN ! Wer fragen hat.. schreibt mir hoffentlich einfach. Auch URLAUB machen in Nepal hilft! Es gibt derzeit viel zu wenige Touristen,.. um zu überleben. Was bleibt ihnen übrig als das Land zu verlassen? Für UNS unvorstellbar.. aber dem Tourist wird dort NICHTS fehlen. Die Nepalesen machen ALLES möglich!

Wir machen weiter.. ich danke allen, die mithelfen!

Andi

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Nepal Blockade 2015/16

Hier nur kurz ein Tip für die, die es interessiert. Wikipedia hat glaub eine ganz ordentliche Zusammenfassung der Situation.. „Nepal Blockade 2015“.. alle möglichen Verlinkungen und Erklärungen. Ich werde mich an einen Bericht machen, sobald ich etwas mehr Zeit finde. Weihnachten war ich vor Ort. Die Bevölkerung hat’s extrem schwer, die Schere zwischen arm und reich klafft im Turbospeed auseinander, ein paar bereichern sich am blühenden Schwarzmarkt, die Erdbedengebiete haben noch immer keine zureichende Hilfe erhalten und grob sieht’s da aus, als wäre das Erdbeben gerade eben erst passiert. MEHR DENN JE – DIREKTHILFE ist das EINZIGE was ankommt! DAS kann helfen. Und ist über lange ZEIT NÖTIG!