Transport
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Hallo zusammen, hier die neuesten Infos aus Nepal.

SchultaschenLaut Plan ist am Montag, 1.5., der große Tag an dem wir den Transport unserer Schultäschlein mitsamt Inhalt beginnen.
Dauern wird es ca. 4 Tage bis wir in Hill angekommen sind. Montag Jeep fahrt (wir haben einen gemietet -mit Fahrer, da das Gepäck etwas grösser ausfällt)… Dienstag anderer Jeep und dann Start wandern.
Nima meinte zweimal 6 Stunden am Tag. wobei die 3 Träger die wir zum Weitertransport engagiert haben sicher ein anderes Tempo vorlegen, als wir (Europäer) halten können… Wir Europäer deswegen, weil (wahrscheinlich) ja die zwei Briten auch noch mitkommen, die dann vielleicht ein bissle filmen und unsere Aktion ein wenig dokumentieren. Wir harren der Dinge, die da kommen. Morgen werde ich die beiden treffen. Sie wohnen im selben guesthouse in Bhaktapur, das ich mittlerweile als mein zu Hause betrachte!

GepaeckAußer den Schulranzen haben wir noch Kinderschuhe dabei, die ich ja aus Deutschland mit habe. Schulhefte, Bleistifte, Geometriezeug und all sowas. Ein paar Kleidungsstücke für den einen oder anderen.. und alles was uns eben als sinnvoll erscheint ins Dorf gebracht zu werden (WENN wir schon einen Jeep haben und dorthin wandern).

Ein kleinPosteres Wind- und Wetterposter für die Schule haben wir auch drucken lassen.. damit man auch weiß, dass wir vor Ort waren.

 

ClauMaya_Andidi war für 3 Wochen hier und wir haben „wellness-trekking“ gemacht. perfekte Sache. Es traf sich, dass Maya (unser Patenkind Nr. 1) zur selben Zeit Ferien hatte und so nahmen wir sie mit auf ihren ersten Schulferientrek. Das hat sie ja noch nie gemacht und prompt war Maya die einzige, der es unterwegs nicht ganz so gut gegangen ist. Wahrscheinlich nur dehydriert (ein Nepalese an sich trinkt nicht wirklich viel..) aber Nima unser perfekter guide hat zum Glück gleich reagiert und wir stopften Maya zur Vorsicht auch mit Knoblauchsuppe voll, die ja auch gegen Höhenkrankheit helfen soll….. ja auch schon zum Frühstück.

Ansonsten war die Vereinsarbeit noch etwas im Hintergrund. Die Taschen sind perfekt, die Hefte konnte ich über Karma (meine Vertraute und Schulleiterin der Kailash Bodi School) bestellen, so dass wir jetzt nur noch an den Transport gehen müssen.

Glg Andi

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Reisebericht von Andi – November 2016

Bei meiner Reise nach Nepal habe ich alle unsere Patenkinder und ihre Eltern oder „Erziehungsberechtigten“ persönlich getroffen. Natürlich sind die Verhältnisse etwas komplizierter als bei uns und wenn jemand interessiert ist berichte ich gerne ausführlich. Die Gelder der schon bestehenden Patenschaften wurden wieder bis März im Voraus ausbezahlt.  Maya’s Schule ist für das Schuljahr 2017/18 bezahlt; sodass sie in aller Ruhe die dritte Klasse besuchen kann. Der Rektor bestätigte mir, dass sie fleißig ist und gewissenhaft arbeitet. Ich hatte das Vergnügen mit ihr, gleich zu Beginn, einen Besuch in der ehemaligen Lodge in Pairo machen zu können. Dort  hatte ich sie auch vor 4 Jahren kennengelernt! 
Dank Uta hat sie auch noch neue Wanderschuhe bekommen, mit denen sie in den Ferien bei ihrer „Pflege- und ehemaligen Arbeitgeberfamilie“ in „Urlaub“ GEHEN kann.

In Solukhumbu besuchte ich die Familie, deren Anbau am Haus der Verein mitfinanziert hat. Die Kochstelle raucht noch immer, aber sie ist außerhalb des Wohnraums. In Hil fand ich noch weitere 5 Kinder denen wir gerne mit der 10-Euro-Patenschaft helfen würden. 10 Euro pro Monat decken grob die monatllichen Schulgebühren.  Man darf sich die Schulbildung und frühkindliche Erziehung nicht vorstellen, wie bei uns. Die Umstände des harten Lebens diktieren die Notwendigkeiten des Alltags. Schuluniformen sind Pflicht und zur monatlichen Schulgebühr kommen die Kosten von 25 bis 30 Euro pro Schuluniform. Manche Schulen verlangen zweierlei, eine für Sport eine für den normalen Alltag.

Soweit, sogut, es gibt immer und überall Ecken an denen man noch ein bisschen helfen kann.IN Hil gibt es derzeit keine medizinische Versorgung und der Weg ist weit bis zum nächsten Krankenhaus. Medizinische Versorgung ist dort immer Mangelware, sodass Gelder dafür nötig sind. Schnell ist auch hier mal eine OP nötig oder ein Arztbesuch (man geht ja erst wenn man nicht mehr auf den Beinen stehen kann) und dann fehlt dafür den meisten das „flüssige Geld“.